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Mission
Die
Urologie und Andrologie ist ein Fach, welches in den letzten Jahren
eine radikale Veränderung erfahren hat. War es bislang so, dass die
Urologie sich hauptsächlich mit den harntransportierenden Organen
beschäftigt hat, so ist in den letzten Jahren besonders die
Andrologie (das ist die Lehre von der reproduktiven Gesundheit des
Mannes) in den Vordergrund gerückt. Auch hat sich das Berufsbild
des Urologen/Andrologen immer mehr in Richtung des
Gesundheitmanagers des alternden Mannes gewandelt.
Ich
möchte diesem neuen Berufsbild der Urologie/Andrologie Rechnung
tragen und Ihnen in den folgenden Seiten das Berufsbild des
Urologen/Andrologen und meine entsprechende Einstellung dazu
darlegen. Gerade die Auseinandersetzung mit dem Urogenitaltrakt ist
auf der einen Seite ein faszinierendes Fachgebiet, auf der anderen
Seite bemerkt man allerdings nach wie vor, dass es sich hierbei um
ein großes Tabuthema handelt, über das die Männer nicht gerne
sprechen. Dies kommt sicherlich auch daher, dass die Männer einen
eher reparativen Zugang zum Gesundheitssystem haben, während die
Frauen mehr auf Prävention und Vorsorge Wert legen.
Der
Psychologe hat das einmal so bezeichnet:
Der
Mann ist solange kerngesund, bis er tot umfällt.
Ich darf Sie daher ermutigen, sich mit Ihrem Körper und Ihrer
Gesundheit insofern auseinander
zu setzen, als dass Sie in
sich hineinhören und die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen auch
annehmen. Es ist mir schon klar, dass es für Männer nicht einfach
ist, wenn sie plötzlich ab dem 50. Lebensjahr jährlich den
Urologen aufsuchen sollten. Ich bin aber überzeugt, dass nach Überwinden
der ersten Schwellenangst es zu einer befriedigenden Arzt- und
Patientenbeziehung kommt und sicherlich mit der Zeit die
Hemmschwelle abgebaut wird. Ich darf Sie daher einladen, sich mit
dem Fach Urologie/Andrologie auseinander
setzen und die weiteren Seiten durchzulesen. Sollten Sie irgendwelche Fragen haben, so stehe
ich Ihnen über meine E-Mail-Seite sehr gerne für Anfragen zur Verfügung.
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